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Sie stehen im Getränkemarkt und fragen sich, ob Bio-Bier nur ein Marketing-Gag ist oder tatsächlich einen Unterschied macht? Die kurze Antwort: Ja, der Unterschied beginnt bereits auf dem Acker und endet erst im Glas. In diesem Artikel erfahren Sie, warum Bio-Bier nicht nur für Ihre Gesundheit, sondern auch für die Umwelt die bessere Wahl ist. Und welche bayerischen Brauereien wirklich herausragende Qualität liefern.
Bio-Bier ist Bier, das ausschließlich aus Rohstoffen aus ökologischem Anbau hergestellt wird. Das bedeutet: Hopfen, Gerste, Weizen und alle anderen verwendeten Getreidesorten stammen von Feldern, auf denen keine synthetischen Pestizide oder Kunstdünger zum Einsatz kommen. Die Hefe darf nicht gentechnisch verändert sein. Auch die Verarbeitung in der Brauerei unterliegt strengeren Auflagen als bei konventionellem Bier.
Damit ein Bier das EU-Bio-Siegel oder ein Verbandssiegel wie Bioland, Demeter oder Naturland tragen darf, muss die gesamte Lieferkette transparent sein. Das heißt: Von der Aussaat über die Ernte bis zur Abfüllung wird kontrolliert, dass ökologische Standards eingehalten werden.
Wichtig: Das deutsche Reinheitsgebot von 1516 schreibt zwar vor, dass nur Hopfen, Malz, Hefe und Wasser ins Bier dürfen. Es sagt aber nichts darüber aus, wie diese Rohstoffe angebaut oder verarbeitet wurden. Bio-Bier geht hier deutlich weiter.
Konventioneller Hopfen wird in Monokulturen angebaut, die extrem anfällig für Schädlinge sind. Deshalb gehört Hopfen zu den am stärksten mit Pestiziden behandelten Kulturpflanzen überhaupt. Nur der Baumwollanbau verbraucht noch mehr chemische Pflanzenschutzmittel. Auch die Gerste für konventionelles Malz wird häufig gedüngt und mit Lagerschutzmitteln behandelt, damit sie nicht vorzeitig verdirbt.
Bei Bio-Bier ist das anders: Hopfen wächst oft in Permakulturen, also Anbausystemen, die natürliche Ökosysteme nachahmen. Der Boden wird durch Fruchtfolgen und organische Düngung gesund gehalten, Schädlinge regulieren sich durch natürliche Fressfeinde. Das Ergebnis: Rohstoffe ohne Pestizidrückstände.
Konventionelle Brauereien setzen auf lange Haltbarkeit und klares Aussehen. Dafür werden Stabilisatoren wie PVPP (Polyvinylpolypyrrolidon) eingesetzt, ein Kunststoff, der Trübstoffe bindet. Auch Hopfenextrakt, gewonnen mit chemischen Lösungsmitteln, ist erlaubt. Viele Biere werden zudem stark gefiltert oder pasteurisiert, damit sie bis zu zwölf Monate haltbar bleiben.
Bio-Bier wird schonender behandelt. Die meisten Bio-Brauereien verzichten auf starke Filtration oder Pasteurisierung. Stattdessen nutzen sie natürliche Klärmittel wie Kieselgur (fossile Kieselalgen). Das Ergebnis: Bier, das natürlich trüb aussieht, dafür aber mehr Geschmack und Inhaltsstoffe bewahrt. Der Nachteil: Bio-Bier ist meist nur vier bis sechs Monate haltbar.
Folgende Stoffe dürfen bei Bio-Bier nicht verwendet werden:
Bei konventionellem Bier sind diese Hilfsstoffe erlaubt, müssen aber nicht auf dem Etikett angegeben werden, solange sie nur als Verarbeitungshilfsstoffe gelten.
Tests zeigen, dass in konventionellen Bieren häufig Rückstände von Glyphosat nachweisbar sind, einem umstrittenen Unkrautvernichtungsmittel. In Bio-Bieren wurden solche Rückstände nicht gefunden. Außerdem enthält ungefiltertes Bio-Bier noch natürliche Polyphenole aus Hopfen und Gerste, die antioxidativ wirken und in stark filtrierten Bieren weitgehend entfernt werden.
Hinzu kommt: Bio-Brauereien nutzen oft regionales Quellwasser, das nicht künstlich aufbereitet wird. Das macht das Bier reiner und ursprünglicher im Geschmack.
Bio-Landwirtschaft verzichtet auf Kunstdünger und Pestizide, was Böden, Grundwasser und Artenvielfalt schützt. Monokulturen, die für konventionellen Hopfenanbau typisch sind, laugen den Boden aus und erfordern immer mehr Dünger. Permakulturen hingegen stabilisieren das Ökosystem und fördern die Biodiversität.
Viele Bio-Brauereien arbeiten zudem mit regionalen Landwirten zusammen. Das verkürzt Transportwege und stärkt die lokale Wirtschaft. Brauereien wie Riedenburger oder Neumarkter Lammsbräu beziehen fast alle Rohstoffe aus einem Umkreis von 50 bis 100 Kilometern.
Bayern ist Bierland. Doch nur wenige Brauereien haben den Mut, komplett auf Bio umzustellen. Diese drei Marken liefern nicht nur hervorragende Qualität, sondern sind auch bei Wasserprinz in Bayern erhältlich.
Die Brauerei Riedenburger aus der Oberpfalz ist seit über 25 Jahren Vorreiter im ökologischen Brauen. Besonders spannend: Riedenburger verwendet alte Getreidesorten wie Einkorn und Emmer, die robuster sind und ohne Pestizide auskommen. Das Sortiment reicht vom klassischen Dolden-Sud-Pils über Dinkel-Biere bis hin zu alkoholfreien Spezialitäten.
Warum Riedenburger besonders ist: Die Brauerei arbeitet nach Bioland-Richtlinien, die strenger sind als das EU-Bio-Siegel. Zudem ist Riedenburger klimapositiv, das heißt, die Brauerei bindet mehr CO₂, als sie ausstößt.
Die Vulkan Brauerei aus der Eifel (nahe Rheinland-Pfalz/Bayern) braut seit Generationen nach traditionellen Rezepten. Das Besondere: Das Brauwasser stammt aus eigenen Vulkanquellen. Die Brauerei setzt auf regionale Rohstoffe und schonende Herstellungsverfahren.
Das Sortiment umfasst klassische Biersorten wie Pils und Weizen, aber auch kreative Varianten. Vulkan-Biere sind naturtrüb und besonders mild im Geschmack.
Echtes Bio-Bier erkennen Sie an diesen Merkmalen:
1. Bio-Siegel: Achten Sie auf das EU-Bio-Logo (grünes Blatt) oder Verbandslabels wie Bioland, Naturland oder Demeter. Nur diese Siegel garantieren, dass die Rohstoffe aus ökologischem Anbau stammen.
2. Trübes Aussehen: Bio-Bier ist häufig naturtrüb, weil es weniger stark gefiltert wird. Wenn das Bier klar wie Wasser ist, wurde es vermutlich chemisch stabilisiert.
3. Kürzere Haltbarkeit: Bio-Biere sind meist nur vier bis sechs Monate haltbar. Steht auf der Flasche ein Verfallsdatum in zwei Jahren, ist das ein Hinweis auf starke Konservierung.
4. Preis: Bio-Bier kostet etwa 20 bis 30 Prozent mehr als konventionelles Bier. Das liegt an den höheren Rohstoffkosten und der aufwändigeren Verarbeitung.
5. Regionale Herkunft: Viele Bio-Brauereien geben auf dem Etikett an, woher die Rohstoffe stammen. Das ist ein Qualitätsmerkmal.
Die häufigsten Fehler beim Kauf von Bio-Bier:
Sie wohnen in Bayern und möchten Bio-Bier direkt nach Hause geliefert bekommen? Wasserprinz beliefert Privatkunden in ganz Bayern mit hochwertigen Bio-Bieren von Riedenburger, Vulkan und Völkel.
So funktioniert die Bestellung:
Starten Sie mit dem PLZ-Check. So sehen Sie sofort, ob wir Ihre Adresse aktuell beliefern. Das spart Zeit und gibt Ihnen direkt Planungssicherheit.
Per Telefon oder E-Mail Getränke auswählen, Menge festlegen und Termin abstimmen. Auch als regelmäßige Lieferung möglich.
Wir liefern pünktlich bis an den gewünschten Platz und nehmen Leergut und Pfand bei der nächsten Lieferung wieder mit.
Zusatz-Tipp: Wenn Sie auch Wert auf regionale Bio-Säfte, Limonaden oder Mineralwasser legen, schauen Sie sich unser komplettes Sortiment an. Wir liefern nicht nur Bier, sondern alles, was in eine bewusste Getränkeauswahl gehört.
Nutzen Sie diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie echtes, hochwertiges Bio-Bier kaufen:
Bio-Bier wird aus Hopfen, Gerste und anderen Getreidesorten hergestellt, die ohne Pestizide und Kunstdünger angebaut wurden. Auch die Verarbeitung unterliegt strengeren Auflagen als bei konventionellem Bier.
Ja, Bio-Bier schmeckt oft intensiver, weil es weniger stark gefiltert wird. Natürliche Inhaltsstoffe wie Polyphenole bleiben erhalten, was dem Bier mehr Körper gibt.
Die Rohstoffe aus ökologischem Anbau kosten mehr. Außerdem ist die Produktion aufwändiger, da auf chemische Hilfsstoffe verzichtet wird und die Haltbarkeit kürzer ist.
Bio-Bier gibt es in Bio-Märkten, ausgewählten Getränkemärkten und bei regionalen Lieferdiensten wie Wasserprinz. Wir liefern bayernweit nach Hause.
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